
Im Zentrum von Halle (Saale), unweit des Hauptbahnhofs, befindet sich die DRK Pflegeschule „Henry Dunant“. Hier absolvieren rund 80 Auszubildende ihre Ausbildung in der Pflege. Während die Schule ursprünglich auf die Altenpflege spezialisiert war, bietet sie heute die dreijährige generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann an.
Die Geschichte der Pflegeschule reicht bis ins Jahr 1993 zurück. Damals erhielt sie die Genehmigung zum Betrieb einer Schule in freier Trägerschaft. Im Jahr 1997 folgte die staatliche Anerkennung als Ersatzschule. Mit dem Inkrafttreten des bundeseinheitlichen Altenpflegegesetzes wurde die damalige Fachschule Altenpflege im Jahr 2003 in „Staatlich anerkannte Ersatzschule – Berufsfachschule Altenpflege“ umbenannt.
Im Oktober 2020 bezog die Schule neue Räumlichkeiten. Mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung erhielt sie zugleich ihren heutigen Namen: DRK Pflegeschule „Henry Dunant“.
Das multiprofessionelle Team der Pflegeschule vereint unterschiedliche fachliche und pädagogische Kompetenzen. Dazu gehören unter anderem Pädagoginnen und Pädagogen für Gesundheits- und Pflegeberufe, Medizinpädagoginnen und Medizinpädagogen sowie Fachkräfte aus der Medizin, Psychologie und dem Rechtswesen.
Für die praktische Ausbildung arbeitet die Pflegeschule mit zahlreichen Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege in Halle (Saale), Merseburg, Querfurt und Umgebung zusammen. Die Auszubildenden sammeln dabei Erfahrungen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen und verbinden das theoretische Wissen aus dem Unterricht mit der pflegerischen Praxis.
Die dreijährige generalistische Pflegeausbildung vereint die bisherigen Ausbildungsberufe der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Sie schließt mit dem staatlich anerkannten Berufsabschluss als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachperson ab, der auch innerhalb der EU anerkannt ist.
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden, Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Versorgungsbereichen professionell zu pflegen und zu begleiten. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste.
Voraussetzungen für die Ausbildung
Für die Ausbildung benötigen Sie einen der folgenden Abschlüsse:
Interesse an einer Pflegeausbildung?
Unsere Ausbildung beginnt jeweils am 1. März und 1. August. Sie möchten mehr über die Ausbildung, freie Ausbildungsplätze oder den Bewerbungsprozess erfahren?
Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail. Wir beraten Sie und unterstützen Sie bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsbetrieb.
Claudia Völkel
Schulleiterin
Tel. (0345) 570 296-40
E-Mail: pflegeschule(at)sachsen-anhalt.drk(dot)de
Maria Strauch
Stellvertretende Schulleiterin
Tel. (0345) 570 296-41
E-Mail: pflegeschule(at)sachsen-anhalt.drk(dot)de
Janine Schwerdt
Sachbearbeiterin
Tel. (0345) 570 296 40
Fax (0345) 570 296-59
E-Mail: janine.schwerdt(at)sachsen-anhalt.drk(dot)de
Mit dem DigitalPakt Schule unterstützt der Bund die Länder und Kommunen seit 2019 bei den Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen mit dem Ziel, diese an die gestiegenen Anforderungen einer stetig fortschreitenden Digitalisierung anzupassen.
Durch den Erwerb moderner Anzeige-, Interaktions- und Arbeitsgeräte sowie deren Einbindung im theoretischen und fachpraktischen Unterricht unter Berücksichtigung unserer pädagogischen und didaktischen Ziele können eine Verbesserung und eine Erweiterung der Medienkompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler sowie die unserer Lehrkräfte erzielt werden.
So werden wir neben interaktiven Tafeln und einer softwaregesteuerten Pflegesimulationspuppe auch weitere digitale Endgeräte für den Einsatz im Unterricht beschaffen.
Bereits im vergangenem Jahr konnte mit dem Erhalt der Zuwendungsbescheide mit den Maßnahmen begonnen werden. Demnach erhalten wir eine Förderung in Höhe von insgesamt 53.412,30 EUR.
Die Umsetzung dieses Projektes ist nur aufgrund der Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung möglich.